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Plattenarten

 

PV (Patchwork Verleimung)

 

Patchwork Verleimung bzw. Parkettverleimung/Keilzinkung ist ein beliebtes Verfahren zur Herstellung von Massivholzplatten. Hierbei werden Lamellen mit ca. 4 bis 5 cm Breite und ca. 40 cm Länge zu einer Platte mit Keilzinkung und Leim verbunden. Da dieses Verfahren sehr wenig Verschnitt ("Holzabfall") mit sich bringt, ist es im Vergleich zu DV günstiger. Die Oberfläche wirkt belebt.

 

DV (Durchgehende Verleimung)

 

Die durchgehende Verleimung, auch Lamellenverleimung genannt, erzeugt ein homogenes, gleichmäßiges Holzbild. Hierbei werden zwischen 3 bis 8 cm breite Lamellen zu einer Platte verleimt, die nicht in der Länge gestückelt ist. Da die einzelnen Lamellen optisch gut zusammenpassen müssen, ist diese Herstellungsart wesentlich kostenintensiver.

 

3-Schicht (3-Schicht Verleimung)

 

Die 3-Schicht-Verleimung ist die teuerste aber auch robusteste Verleimungsart für Massivholzplatten. Die Faserrichtungen der einzelnen Holzschichten sind hierbei immer um 90° zueinander gedreht. Diese Herstellungsart erzeugt eine sehr hohe Standfestigkeit sowohl in Längs-, als auch in Querrichtung.

 

Die Stärke der sichtbaren Decklagen beträgt 5 mm. Die Lamellenbreite beträgt zwischen 45 und 95 mm.

 

 

Tischlerplatte

 

Eine Tischlerplatte kommt der Haltbarkeit von Massivholz sehr nahe. Sie besteht aus vielen einzelnen kleinen Vollholzleisten, die von einem Furnier eingeschlossen sind. Durch die Verklebung der einzelnen Leisten kann sich die Platte nicht mehr verziehen. Tischlerplatten werden hauptsächlich für Regalböden oder Möbel verwendet.

 

Multiplexplatte

 

Mindestens 5 gleich starke Furnierplatten werden mit wasserfestem Leim übereinander geklebt. Ein Wechsel von quer und längs verlaufenden Furnieren ergibt ein interessantes Kantenbild. Die Furniere werden anschließend mit einem Holzfurnier in der gleichen Holzfarbe verkleidet.