Türen für Möbel aus Massivholz
Türen sind wichtiger als man gemeinhin denkt. Sie prägen mit ihrem Design maßgeblich die Optik des gesamten Möbels – erst sie verleihen einem Schrank beispielsweise ein "Gesicht". Und das können Sie bei uns beliebig selbst gestalten. Mit verschiedenen Türarten, Inlay-Materialien und Designs.
Unsere Türarten im Überblick
Klapptüren sind ein Klassiker, keine Frage. Sie gehen nach außen auf – dieser Platz sollte im Raum also auch vorhanden sein, damit es nicht zu Kollisionen mit anderen Möbeln kommt. Bei unseren Klapptüren verwenden wir sogenannte Soft-close-Scharniere. Die sorgen dafür, dass die Tür beim Schließen "butterweich" am Korpus anschlägt. Zum lauten Türenknallen müssen Sie sich also etwas anderes suchen.
Mit einer Schiebetür können Sie sich die Eisenbahnplatte sparen: denn mit unseren Aluminium-Schienen gleiten die Türen sanft und schnell wie ein Schnellzug von einer Seite zur anderen. Anders als bei Klapptüren geben sie nur eine Hälfte des Schrankinneren preis. Bei der Planung mit Schiebetüren muss immer bedacht werden, dass die Türkonstruktion innen liegt – beim Definieren der optimalen Fächertiefe müssen die jeweiligen Türtiefen von der Gesamtiefe abgezogen werden.
Verschiedene Designs für Türen
Keine Sorge, diese Türen schütteln nicht wild um her – mit der sogenannten Shaker-Optik bietet diese Variante für Sie aber viele Möglichkeiten Ihre Möbelfront aufzuwerten. Jede Tür besteht aus drei gleichen Füllungen – auch Inlay genannt – die einen spannenden Materialmix mit dem verwendeten Holz ergeben. Sowohl bei der Schiebe- als auch Klapptürversion sind die Flanken der 18 mm dicken Türrahmen jeweils 6 cm breit, die Innenstreben fallen mit 3 cm deutlich massiver aus als bei bei Shoji-Türen – das Inlay bestimmen Sie.
Japan hat einen sehr eigenen Stil – das zeigt sich ebenso im Interieur-Design. Mittlerweile finden sich immer öfter auch in unseren Breiten die typischen Shoji-Fronten. In der Schiebeversion besteht der 30 mm dicke Türrahmen aus 6 cm starken Querstreben oben und unten sowie 3 cm-Streben an den Längsseiten. Bei der Shoji-Klapptür sind hingegen alle Flanken 6 cm breit. Die mit Madoca-Papier ausgekleideten Innenstreben fallen mit 1 cm in jeder Türart filigraner aus als bei Shaker-Türen. Damit holen Sie sich ein Stück japanisches Flair ins Haus.
Sie wollen einen Baum im Zimmer stehen haben? Dann gefällt Ihnen sicherlich unsere vollflächige Holztür. Falls Sie nicht einschlafen können, zählen Sie einfach die Linien der Holzmaserung. Oder die Astlöcher. In jedem Fall gibt es diese Front nur einmal. Da sich DV-Massivholz bei Türen leicht verziehen kann, bieten wir alternativ für die Holz-Türen unsere Tischler- und 3-Schichtplatten an. Sie bestehen ebenfalls komplett aus Holz und sind außen mit hochwertigem Furnier in DV-Optik versehen. Und sie behalten ihre Form.
Die Inlays für unsere Türen
Keine Shoji-Tür ohne Madoca. Natürlich gibt es bei diesem japanischen Klassiker auch andere Inlay-Möglichkeiten, doch das reißfeste Papier ist die traditionelle Füllung für eine Shoji. Madoca-Papier besteht aus zwei Washi-Blättern sowie einer Kunststofffolie – ein unzertrennliches Trio. Dabei bleiben die Hauptstoffe auf Pflanzenbasis. Die von uns verwendete Madoca-Variante besticht zudem durch ihre organische, weiße Faser-Struktur.
Dieses Glas trinkt nicht gern Milch. Es ist herkömmliches Glas, dem verschiedene Stoffe wie Kalk beigemischt werden. Diese Mixtur erzeugt die charakteristische Trübung, die für ein spannendes Spiel sorgt, bei dem grobe Formen der dahinter stehenden Gegenstände erkennbar bleiben. Die Details verschwimmen jedoch. Gerade bei Schränken ergibt dies einen eleganten Effekt – gerade im Kontrast zu dunklen Hölzern.
Wer nichts zu verstecken hat, kann es auch gern präsentieren – nicht nur bei Vitrinen werden heute Klarglastüren verwendet. Es ist auch praktisch: Bei einem Kleiderschrank kann die Vorauswahl bereits vom Bett aus geschehen. Und warum sollen die schönen Teil e nicht auch einen Schrank gut kleiden? Klarglas kann aber auch Ihre Kreativität beflügeln – die durchsichtigen Flächen lassen sich einfach mit Fotos oder Muster-Materialien selbst veredeln.
Spiegelein, Spiegelein an der – nein, nicht an der Wand. Bei uns können Sie Ihren Marktwert direkt am Schrank erfragen. Als Shaker-Inlay bietet der Spiegel einen direkten Laufsteg, ohne aus der Griffnähe des Schranks zu geraten. So können verschiedene Sachen blitzschnell gewechselt und getestet werden. Nebenbei hat eine Spiegelfront auch einen positiven Aspekt für das Ambiente – Räume wirken dadurch nämlich größer.
Die dritte Dimension entdecken. Mit Furniersperrholzplatten lässt sich gut eine kontrastreiche Türfront zusammenstellen. Als Inlay für Shaker-Türen können Sie neben Korpus und Türrahmen eine dritte Holzart für Ihren Schrank integrieren – oder alles homogen abstimmen. Unser Furniersperrholz entsteht aus mehreren Birke-Schichten, die kreuzweise verleimt und vorn mit einer Furnierschicht in der gewählten Holzart ummantelt werden.
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