Nicht nur schön, auch bequem schlafen
Das schönste Bett ist nur so bequem wie seine Matratze. Sparen Sie also nicht auf der Zielgeraden zum gesunden Schlaf. Mit der richtigen Matratze beugen Sie Schlafstörungen vor und helfen Ihrem Körper, sich im angenehmsten Drittel des Lebens zu entspannen. Er wird es Ihnen danken und wunderbar ausgeschlafene Morgenstunden bescheren – egal ob der Tag um 6 oder 12 Uhr beginnt.
Eine Matratze ist eine Investition für die Gesundheit. Sie sollte anschmiegsam, punktelastisch, klimaregulierend, wärmespeichernd und atmungsaktiv sein. Die natürliche Form der Wirbelsäule bleibt bei der richtigen Matratze in Idealform – also gerade. Nur so können sich die Bandscheiben regenerieren, d. h. eine gute Schlafunterlage darf weder Brett noch Hängematte sein.
Der Lattenrost – oder das Unterfederungssystem – muss flach, dauerelastisch, anpassungsfähig und idealerweise verstellbar sein. Zu beachten ist, dass mit der Wertigkeit der Matratze auch die Ansprüche an den Lattenrost steigen. Der Abstand der einzelnen Leisten und die Verstellbarkeit des Rostes sollten mit dem jeweiligen Matratzentypus harmonieren.
Etwa 15- bis 65-mal pro Nacht wird die Schlaflage verändert. Dieses Hin und Her im Schlaf ist wichtig für die Gesundheit, denn dadurch versorgt sich der Körper mit dem nötigen Sauerstoff – Wirbelsäule und Bandscheiben entspannen und erholen sich. Um Weckreize zu verhindern, muss eine gewisse Elastizität von Matratze und Lattenrost gegeben sein. Das Drehen des Körpers soll reflexartig erfolgen und nicht auf Grund von Druckschmerz. Extrem weiche Matratzen, die tiefe Mulden bilden, behindern die Bewegung. Zu harte Matratzen verhindern, dass die Wirbelsäule in die entspannende, gerade Position gelangt. Zusätzlich stören muskuläre Verspannungen die Tiefschlafphasen.
Die Festigkeit der Matratze – auch als Härte bezeichnet – wird durch die Verwendung verschiedener Feder-, Kaltschaum- oder Latexkerne erzeugt. Diese Vielfalt der Kerne ist aufgrund der verschiedenen Körpergewichte und der individuellen Komfortansprüche entwickelt worden. Je nach Körpergewicht, Körpergröße und bevorzugter Liegecharakteristik sollte man die dazu passende „Matratzenhärte“ auswählen. Unsere Matratzen gibt es in verschiedenen Härtegraden, die mit H1 bis H4 bezeichnet sind. Dabei kann man sich an folgenden Werten orientieren: H1: bis 70 kg, H2: bis 80 kg, H3: bis 110 kg, H4: ab 110 kg
Eine hohe Punktelastizität und verschieden belastbare Zonen sind die Vorteile von Kaltschaummatratzen. So passen sie sich den unterschiedlichen Körperregionen genau an und sorgen für eine optimale Wirbelsäulenstellung. Darüber hinaus sind sie langlebig und halten Schädlinge wie Milben fern.
Federkern-Matratzen haben alles, was sie zum Klassiker macht: bewährte Qualität zu einem günstigen Preis. Hier sorgen kleine Metall-Sprungfedern für einen flächigen Halt. Zugleich bleibt durch die Federn Im Matratzeninneren genügend Raum für ein gutes Klima.
Aus einer Gummimischung mit synthetischen oder natürlichen Anteilen bestehen Latexmatratzen. Das Material erhält dadurch eine ebenso hohe Punktelastizität wie Kaltschaum-Matratzen – es passt sich somit perfekt der Körperform an. Latex weist allerdings ein etwas höheres Gewicht auf, was eine solche Matratze etwas schwerer macht.












